SARS-CoV-2 Prävention – Erfahrungsbericht

Liebe Leserinnen und Leser,
ich möchte mit diesem Artikel über meine persönlichen Erfahrungen mit dem Ausbruch von SARS-CoV-2 in China, und nun auch in Deutschland berichten. Ich hoffe mit diesem Artikel insbesondere das Verständnis bei einigen Menschen zu schaffen, über Maßnahmen zur Prävention nachzudenken, und wie wir dies in Deutschland erreichen können.
Ich bin Projekt Manager in Schanghai und habe den Ausbruch von SARS-CoV-2 von Stunde null an in China miterlebt.
Ich lebe und arbeite seit 2016 in Schanghai. Ende 2019 habe ich zu Weihnachten meine Eltern in Deutschland besucht, und bin Anfang Januar 2020 dann wieder zurück nach Schanghai gereist. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Meldungen über den Ausbruch eines Virus.
Am Sonntag, den 19. Januar, war an diesem Tag aufgrund der anstehenden chinesischen Feiertage, ein Arbeitstag. Ich war alleine im Büro, und musste Vorbereitungen für die Verlängerung meines Visums treffen und hierzu Unterlagen im Büro organisieren.
Unser Büro befindet sich im Kerry Center anliegend am Shangri-La Hotel, zentral in Downtown Schanghai. Zwei Tage nach meinem kurzen Besuch im Office, am Dienstag, den 21. Januar, habe ich aus der Presse erfahren, dass zwei Stockwerke unter unserem im Büro, der erste Infektionsfall mit SARS-CoV-2 in Schanghai erfasst und isoliert wurde. Daraufhin wurde der komplette Tower gesperrt und Maßnahmen zur Säuberung getroffen. Ich habe für all unsere Mitarbeiter sofort Home-Office angeordnet. Seither war ich zu Hause, hatte intuitiv eine Maske auf und Desinfektionsspray im Eingang meiner Wohnung. Ich habe es vermieden, nach draußen zu gehen und falls nicht anders möglich, ausschließlich mit Maske und mit ausreichend Kontakt zu anderen Menschen. Worum es ging wusste ich nicht und durch die Presse gingen erste Meldungen einer seltsamen, vereinzelt auftretenden Erkrankung.
Dann überschlugen sich die Ereignisse. Die Nachrichten berichteten über einige hunderte Infektionen täglich in Wuhan, auch in der Provinz Hubei, dann in ganz China. Bis es dann mit über 4.000 Infektionsfällen und einigen Hunderten Todesopfern täglich zum Höhepunkt kam, der über fast 2 Wochen anhielt, und die Fallzahlenkurve dann wieder abnahm. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland keine bekannten Fälle, und auch in anderen Ländern wurde nur vereinzelt von Fällen berichtet.
Für mich war zu diesem Zeitpunkt Anfang Februar bereits klar, dass sich SARS-CoV-2 weltweit ausbreiten wird, auch wenn die Gesundheitsbehörden der meisten Länder dies nicht so sahen. Wenn wir davon ausgehen müssen, dass der Virus von einem Tier auf den Menschen übertragen wurde, vergehen einige Wochen, bis die ersten Menschen Symptome zeigen und diese dann in einer auffälligen Anzahl wahrgenommen werden. Demnach wird es eine weitere Zeit lang dauern, bis so viele Fallzahlen erreicht sind und mit einem erheblichen Schweregrad, dass man überhaupt auf eine neuartige Krankheitsentwicklung aufmerksam wird. Wuhan ist eine Millionenstadt, mit vielen Touristen aus In- und Ausland. Von der Stunde des Ausbruchs, bis zum Zeitpunkt der Wahrnehmung eines solchen, vergehen demnach einige Wochen – und so sind einige tausend Menschen aus Wuhan bereits in andere Länder weitergereist. In umliegende südostasiatische Urlaubziele, hatten dort wieder Kontakt mit Touristen, und innerhalb weniger Tage war dieses Virus weltweit präsent – ohne, dass dies wahrgenommen wurde. Nicht von den Gesundheitsbehörden oder von Virologen. Ich war zu diesem Zeitpunkt bereits überzeugt der Meinung, dass dieses Virus sich nicht aufhalten lässt, und sich bereits weltweit verbreitet hat. Auch in Deutschland. Ich habe häufig mit meinen Eltern telefoniert, und zu diesem sehr frühen Zeitpunkt die Entwicklung mit ihnen besprochen und ihnen gesagt, dass ich für die ersten Tage einige hunderte, dann tausende Fallzahlen pro Tag in Deutschland erwarte und ihnen Verhaltensmaßnahmen zum Schutz empfohlen. Die prognostizierten Fallzahlen traten fast auf den Tag genau ein, wie ich es vermutet hatte. Nicht nur in Deutschland, ich habe dies auch für die anderen Ländern in etwa einschätzen können.
Dann wurden die ersten Fälle in Bayern, bei Webasto bekannt. Den weiteren Verlauf dieser unglaublich dynamischen, weltweiten Ausbrüche, kennen wir nun.
Ich musste aufgrund eines wichtigen Termins am 14. März zurück nach Deutschland reisen. Ich habe bereits damals in weiser Voraussicht hierzu einen Online-Termin vorgeschlagen, dieser wurde jedoch abgelehnt. So bin ich also seit Beginn an des Ausbruchs von SARS-CoV-2 in Deutschland, und erlebe hier alles noch einmal von Stunde null an mit.
Nun möchte ich über die einleitende Vorgeschichte und meine Situation auf die Gründe für diesen Bericht näher eingehen. Ich habe seit Beginn an die Maßnahmen in China im Detail beobachten können, und wie die Menschen dort mit dieser Situation umgegangen sind. Nun habe ich den Vergleich auch mit Deutschland, und hier unterscheiden sich insbesondere die Fallzahlen und die rasante Entwicklung deutlich. Dies ließ mich über die Effizienz der durchgeführten Prävention- und Schutzmaßnahmen in beiden Ländern schlussfolgern.
Als ich meinen Flug nach Frankfurt antrat, wurde ich noch am Flughafen Schanghai von einer sehr freundlichen, chinesischen Mitarbeiterin, welche für die Gesundheitskontrollen zuständig ist, darauf hingewiesen, ich solle während meines Aufenthaltes in Deutschland äußerst vorsichtig sein – der Outbreak fände gerade eben in Deutschland statt. Ich hatte gerade einen Outbreak hinter mir. Man muss sich einmal diese bizarre Situation vorstellen. Über Monate Isolation, extreme Ausnahmezustände und dann endlich  die Erleichterung sich wieder bewegen zu können. Dann der notwendige Reiseantritt nach Deutschland, und eine verkehrte Welt. Deutschland hatte bisher über China berichtet und nun passiert es dort - als ich an einem völlig leeren Flughafen Schanghai auf meinen Flug warte, bricht es in diesen Momenten nun in Deutschland aus. Deutschland ist nun selbst betroffen und im Fokus. Nun reise ich genau dorthin. Zu diesem Zeitpunkt war es in Schanghai sicher, auch in gesamt China gab es deutlich abnehmende Fallzahlen. Die Frau sagte dann weiter: halten Sie Abstand, tragen Sie immer eine Maske. Ich erwiderte fragend: Ich könne doch wieder nach China zurückreisen? Ja, sicher – war die Antwort. Seit gestern weiß ich, dass dies nicht mehr möglich ist.
Als ich im Flugzeug saß, wurde regelmäßig Fieber kontrolliert. Das Flugzeug hatte insgesamt nicht mehr als 15 Fluggäste. Es gab vorher, und auch im Flugzeug immer wieder Ansagen, dass Masken Pflicht wären, und diese auch nur zum Essen abgenommen werden sollen. Ich war über diese Maßnahmen dankbar. Auch in Schanghai fühlte ich mich während der gesamten Zeit deutlich sicherer und wohler, als nun in Deutschland – und dies ist keine subjektive Einschätzung. Die Präventionsmaßnahmen waren vorbildlich, auch das Verhalten der Bürger.
Als ich in Frankfurt ankam, war ich nicht sonderlich überrascht und dennoch schockiert. Als ich das Bodenpersonal noch aus dem Flugzeug ohne Atemschutzmasken oder erkennbare Verhaltensmaßnahmen zum Infektionsschutz sah, wurde mir sofort die Situation hier in Deutschland bewusst. Nicht ein Beamter in der Zollkontrolle, keine Fieberkontrolle, oder irgend eine Art von Kontrolle. Nein, noch nicht einmal Personal - kein Mensch weit und breit. Als ich dann an einigen Abreiseterminals vorbeiging, hatte ich gleich bemerkt, dass das Sicherheitspersonal keinerlei Schutzvorkehrungen getroffen hatte. Ein Flug nach Asien, denn alle der Asiaten - ausnahmslos - hatte Atemschutzmasken auf und die Fluggäste hielten Abstände zueinander. Niemand am gesamten Flughafen hatte eine Atemschutzmaske auf. Ich hatte aufgrund der Ausverkäufe zuvor an Masken in Deutschland erwartet, dass die Menschen bereits alle Masken tragen würden. Beim Einkaufen, auf der Straße. Kein Bewusstsein, was hier auf uns zukommt. Zu diesem Zeitpunkt gab es schon einig hundert Fälle pro Tag in Deutschland. Bis heute sehe ich dieses Verhalten noch immer.
Ich bin einerseits aufgrund meiner eigenen Erfahrung und dem Erlebten in China während des Ausbruchs und später im weiteren Verlauf, aber auch nach der Recherche von repräsentativen, empirischen Studien zur Tauglichkeit von Masken der Überzeugung, dass Atemschutzmasken in dieser Situation unterstützen können. Die Fallzahlen in China und in Deutschland, so wie in anderen europäischen Ländern, deuten darauf hin. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Schutzmaßnahme durch geeignete Atemnschutzmasken unerlässlich ist, und es eine fatale Fehlentscheidung ist - sowohl politisch als auch durch Experten – dass es nicht erreicht bzw. sogar vermieden wurde, bei den Menschen das Grundverständnis zu schaffen, dass geeignete Atemschutzmasken angewandt werden sollten.  Insbesondere dann, wenn viele Menschen solche Masken ohnehin schon besitzen (die Ausverkäufe im Online-Handel und in den Offline-Märkten bereits im Februar deuten darauf hin). Ich habe durch mein Studium des Gesundheitsmanagements einige empirische, repräsentative Studien bearbeitet. Es gibt zum ersten Sars-Ausbruch 2003 in Asien empirische Studien, die den Schutz vor einer Übertragung des Virus durch geeignete Masken belegen.
Die Diskussion, ob Masken wirksam sind oder nicht, sollte nicht mehr geführt werden. Selbst wenn nur einfache, medizinische Einweg-Masken verwendet werden, hat dies eine unterstützende Wirkung. Wenn Träger des Virus sie tragen, schützt sie gesunde Menschen vor der Übertragung des Virus. Wenn auch nicht vollständig, dennoch verlangsamen diese Maßnahmen den Ausbruch deutlich. Die einzige Methode das Virus zu bremsen (denn aufhalten wird man es nicht können), ist Prävention. Es ist nicht ausreichend, wenn lediglich eine Kontaktbeschränkung ausgesprochen wird, und nur zwei Personen sich außerhalb treffen dürfen. Dann besucht der eine Nachbar zunächst den ersten Nachbarn oder Bekannten, dann den zweiten, dann den dritten. Ich habe seither das Verhalten der Menschen nach der Verkündung der Kontaktbeschränkung vor einer Woche beobachtet. Ich gehe jeden Tag morgens Laufen. Bauarbeiter sehe ich in Gruppen, zunächst ist einer dicht beim ersten Arbeitskollegen, dann beim zweiten, bis dann die gesamte Gruppe Kontakt hatte. Dies sind ideale Voraussetzung für das Virus, um sich zu verbreiten. Wir sehen dies an den Fallzahlen. Die Zahlen hier in Deutschland sprechen für sich, und im Vergleich zu China tun sie es noch viel deutlicher. Wenn man sich vorstellt, dass in einer Stadt wie Schanghai mit aktuell 24,3 Millionen Einwohnern, wo Menschen auf engstem Raum leben – ohne Quarantäne – es geschafft wurde, die Zahl unter 500 Infektionen zu halten, spricht alleine dies für die angewandten Methoden. Es gab zu den Zahlen, zur Ausbreitung und zu den Maßnahmen maximale Transparenz. Die Berichterstattung hierzu in Deutschland ist nicht fundiert und voreingenommen. Ich hatte innerhalb weniger Tage in dem Kommunikations-Programm WeChat (Pendant zu WhatsApp) eine Funktion, über welche ich die Zahlen der Neuinfektionen, der Todesfälle, der Genesungen in Echtzeit verfolgen konnte. Dabei konnte ich feststellen, wo diese Infektionen genau stattgefunden haben. Auch in Schanghai, teilweise sogar Meter-genau, und wo sich diese Person zuvor aufgehalten hatte. Nicht, weil diese Person überwacht wurde, sondern weil sie im Anschluss darüber befragt wurde und die Bevölkerung dann zur Prävention darüber informiert werden konnte. Man konnte so nachvollziehen, ob man ggf. zur gleichen Zeit am gleichen Ort gewesen ist.
Ganz besonders möchte ich das Thema mit den Atemschutzmasken als Präventionsmaßnahmen in Deutschland kritisieren. Es muss von der Politik und von Experten ein Verständnis geschaffen werden, dass Masken zur Eindämmung und Prävention einen Sinn haben, wenn sie richtig angewandt werden. Selbstverständlich spreche ich über FFP2 -und FFP3-Masken. Wenn Menschen in den Lebensmittelmarkt gehen, wird es nur schwer möglich sein, in Gängen mit einer Breite weniger als 2 Meter, noch den ausreichenden Kontakt von 1,5 bis 2 Meter einzuhalten. Man kann dies auch nur schwer kontrollieren. Ich erlebe dies täglich. Was man jedoch kontrollieren kann, ist, ob Menschen eine Maske tragen. Es reicht ein Mitarbeiter vor jedem Handel, um den Einlass nur mit Maske zu gewähren. Auch Beamte können bereits aus weiter Distanz viel einfacher kontrollieren, ob diese Maßnahmen eingehalten werden. Dies könnte sogar so weit gehen, den allgemeinen Ausgang zu erlauben und auch den Betrieb in Fabriken und Firmen weiter aufrecht zu erhalten – mit der Voraussetzung, geeignete Masken zu tragen. Ohne Maske, kein Verlassen der Wohnung. Dies sind sicher drastische Maßnahmen, aber sie sind in diesen Zeiten gerechtfertigt und helfen die Ausbreitung stark zu verlangsamen, und entlasten die Krankenhäuser. Dies hat in China funktioniert, und es spricht nach meiner Einschätzung nichts dagegen, weshalb dies hier in Deutschland nicht ebenfalls funktionieren sollte. Man muss dies den Menschen jedoch regelmäßig und mit Nachdruck kommunizieren, und es konsequent umsetzen. Die Politik steht mit den Experten in dieser Verantwortung. Sicher ist es eine Umstellung und ungewohnt, Masken in der Öffentlichkeit zu tragen. Aber nicht ungewöhnlicher als die Umstellung auf die bereits eingetretene Situation und das, was noch bevorsteht.
Natürlich sehe ich auch die Einwände zu diesen Überlegungen. Dass nicht genügend Masken vorhanden sind. BYD, das ist ein führender chinesischer Produzent von wiederaufladbaren Akkumulatoren, und dessen Tochterunternehmen führender Hersteller für (Elektro-) Automobile, hat aufgrund der einbrechenden Märkte während des Virus seine Produktion auf FFP3-Masken umgestellt. BYD hat es in zwei Wochen geschafft eine Fabrik fertigzustellen, in welcher täglich 5 Millionen dieser FFP3-Masken produziert werden, mit einer halben Millionen Stückzahl Zuwachs pro Tag. Eine Woche Planung, in der zweiten wurde diese Fabrik aus dem Boden gestampft. Wenn dies für Deutschland nicht realistisch ist, weshalb holt sich Deutschland dann diese Expertise in diesen kritischen Zeiten nicht aus China? Ich bin mir sicher, dass chinesische Hersteller ihre Erfahrung in diesen Zeiten anbieten und teilen, oder Deutschland sogar helfen würde, diese Fabriken in kürzester Zeit zu bauen und die Maschinen für die Produktion bereitstellen würden. Weshalb zieht man das nicht Betracht? Ich bin mir sicher, dieses Vorhaben ist finanziell realistisch und weniger schmerzhaft als einige hundert Milliarden Euro Verluste, welche man durch die Investition durch einige wenige Millionen Euro für die Herstellung von Schutzausrüstung verhindern könnte. Ich frage mich, warum dies nicht möglich sein soll. Dies würde unsere Bürger schützen, den Ausbruch verlangsamen und wir könnten unser Wirtschaftssystem weitestgehend aufrechterhalten und das Gesundheitssystem deutlich entlasten. Es gibt im Moment keinen Grund, der dagegen spricht. Zumindest sollte ein solches Szenario einmal zur Prüfung herangezogen werden, aber ich sehe diese Überlegungen nicht. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für andere Länder.
Natürlich sollten Schutzmasken im Moment in der Krankenversorgung vorrangig verfügbar sein. Allerdings ist dies nicht der richtige Lösungsansatz für das Gesamtproblem, und nur noch Reaktion statt intervenierend dem Problem entgegenzuwirken. Nur durch solidarische Verhaltensmaßnahmen, die einen gesamtheitlichen Schutz als Ziel haben, können Infektionen in dieser Schnelligkeit abgebremst werden. Andernfalls wird in der Krankenversorgung nie ausreichend Schutzausrüstung zur Verfügung stehen, denn die Fallzahlen werden weiterhin exponentiell steigen. Man kann sich dies vorstellen wie ein Boot, das auf dem offenen Meer treibt. Es hat zahlreiche Löcher, und man ist bei der Schadensbekämpfung nur darauf fokussiert, das eintretende Wasser auszuschöpfen. Mit immer mehr Lecks im Boot wird dies zu einer nicht mehr lösbaren Aufgabe. Präventionsmaßnahmen für alle muss Ziel der Infektions-Eindämmung sein, dann kann auch der Ausbreitung effizienter entgegengewirkt werden.
Persönlich bin ich der Meinung, dass sich das Virus langfristig nicht aufhalten lässt. Dies zeigen die Zahlen weltweit sehr deutlich. Ob das nun China, Deutschland oder die USA sind. Mit den beschriebenen Maßnahmen können die Ausbrüche jedoch abgefedert werden und bieten Krankenversorgung und Wirtschaft die Möglichkeit, einigermaßen stabil zu bleiben.
Meine empfohlenen Schutzmaßnahmen zur Prävention einer Infektion mit Coronavirus SARS-CoV-2 (unter Voraussetzung, dass genügend Schutzmasken im betroffenen Land vorhanden sind):
Grundsätzlich sind die vom RKI empfohlenen Maßnahmen sinnvoll und einzuhalten, ergänzend empfehle ich persönlich eine Erweiterung dieser mit nachfolgender Liste:
  • Verwenden Sie wann immer möglich eine Schutzmaske der Schutzklassen FFP2 oder FFP3. Wenn Sie keine dieser Masken besitzen, verwenden Sie Einwegmasken und tauschen diese häufiger, oder stellen Sie selbst eine geeignete Schutzmaske her.
  • Wechseln Sie die Maske nach angemessener Zeit (je nach Trageintensität kann sich dies unterscheiden. Wenn Sie die Maske den gesamten Tag über tragen müssen, wechseln Sie diese häufiger)
  • Bevor Sie die Maske abnehmen, reinigen Sie Ihre Hände gründlich (ca. 30 Sekunden unter fließend Wasser mit Seife), alternativ mit Desinfektionsmittel (dieses können Sie auch als Spray mit sich führen)
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit anderen Menschen. Es geht nicht darum, wem Sie vertrauen. Das Virus macht hier keine Ausnahmen.
  • Halten Sie immer einen Mindestabstand von 1,5 Metern oder höher zu anderen Menschen ein
  • Reinigen Sie Ihre Hände mehrmals täglich, s. Punkt 3
  • Reinigen Sie Gegenstände, mit welchen Sie und andere häufig Kontakt haben
  • Bleiben Sie zu Hause.
  • Wenn möglich, tragen Sie einen geeigneten Schutz für Ihre Augen
Prinzipiell gilt, dass die Virusübertragung über eine Tröpfcheninfektion, unter entsprechenden Bedingungen auch über Aerosole stattfinden kann, also über Schleimhäute von Mund, Nase und Augen. Daher achten Sie insbesondere auf den Schutz von Mund, Nase und Augen, und sorgen für eine regelmäßige Hygiene Ihrer Hände. Eine Panik ist unnötig. Ein vernünftiger Umgang mit der Situation schützt Sie selbst, und damit gleichzeitig andere.

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